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Noch rasch putzen – aber nicht, bis es blendet

Noch rasch putzen – aber nicht, bis es blendet

Wenn ich im Stall bin, möchte ich so viel Zeit wie möglich mit meinem Pferd verbringen. Es ist – denke ich – ganz normal, dass jede und jeder, der zu seinem Pferd geht, sich in diesen Stallmomenten um seinen Vierbeiner kümmern möchte und ihn pflegt und umsorgt. Uns vom gambur-Team geht’s jedenfalls so.

Während dem Vorbereiten und dem Striegeln und dann natürlich während dem Reiten geniessen wir die Zeit mit unseren Pferden sehr. Ich persönlich bin in dieser Zeit eigentlich vom wirklichen Alltag abgemeldet – keine Verpflichtungen, kein Stress, nur Quality time. Im Idealfall.

Um es genau zu nehmen, ein paar ganz wenige selbst auferlegte Verpflichtungen gehören eigentlich schon dazu auch wenn ich beim Pferd im Stall bin. Nämlich, wer reitet, verbringt automatisch auch relativ viel Zeit mit Saubermachen. Es ist leider einfach so…. es gibt immer etwas zu putzen, zu entstauben oder «entstrohen».

Eigentlich würde ich mich liebend gern von diesen anfallenden Putzaufgaben drücken. Aber mit dem Lederzeug putzen tun wir ja eigentlich auch dem Pferd etwas Gutes. Es wird beim nächsten Mal aufzäumen das weiche glatte Leder am Kopf schätzen. Auch, wenn ich nach dem Absatteln die Gamaschen jeweils rasch ausbürste: das nächste Mal scheuert dafür bestimmt kein kleiner Kieselstein oder keine klebrigen Sandreste am feinen Pferdebein und mein Pferd dankt es mir. Das notwendige Übel «putzen» muss dann halt einfach schnell gehen. Kurz den Sattel mit etwas Sattelseife abwischen. Schnell die Riemchen und Strippen vom Zaumzeug und Sattelgurt reinigen – und schon erledigt.

Täglich Gamaschen kurz ausbürsten und mit Sattelseife abwischen - fertig.

Gerade während den letzten noch warmen Novembertagen, wo die Finger nach dem Reiten noch nicht ganz klamm gefroren sind, ist es ideal, den Ledersachen noch einmal eine intensive Pflegesession zu geben, und dabei die herbstliche Sonne zu geniessen.

Die meisten Reiterinnen und Reiter widmen ihre limitierte Zeit auch deshalb mehr oder weniger begeistert der Pflege des Lederzeugs, weil es eine Stange Geld gekostet hat. Wer – wie ich – dann endlich den passenden Zaum und Sattel gefunden hat, ist immer mal wieder gerne bereit, kurz die wichtigsten Stücke zu pflegen, damit das Leder noch lange schön und geschmeidig bleibt. 

Und wenn «Reni» und ich auf Turnier sind, muss sowieso dann alles glänzen – nicht nur unser Lederzeug, sondern auch «Reni’s» Fell. Die Zeit, die ich mit dem Putzen des Pferdes verbringe, ist für mich Zeit, die ich sehr gerne fürs Saubermachen einsetze. Immerhin verbringe ich ja diese Zeit dann mit meinem Pferd. Und ich sehe auch, wie die Putzsession dann Früchte trägt und sein Fell in der Sonne glänzt. Zum besonders schönen Glanz-Finish trägt der Schweifspray von ‘Carr,Day&Martin’  bei. Ich bin ein Riesenfan von diesen altehrwürdigen Englischen Pflegeprodukten. Ich bin sehr froh, diese Produkte ab sofort im gambur.ch-Shop zu haben. Noch längst habe ich aber noch nicht alles ausprobiert – noch nicht einmal den Fellglanz-Spray. Obwohl Reni auf diesem Turnierfoto vom letzten Sommer so toll glänzt….

Fellglanz ohne Glanzspray. Foto Katja Stuppia

Glänzendes Fell ohne Fellglanz - Reni auf Hochglanz in Wädenswil, 2018 (Foto: Katja Stuppia)

Nein, zu gerne würde ich sagen, es sei der Fellglanzspray von Carr&Day&Martin  – aber dem ist nicht so. Ich habe immer wieder riesen Freude, wenn ich dieses Foto sehe, wie er einfach von alleine so glänzt….Unglaublich….Es würde wohl blenden, wenn er noch Spray im Fell hätte.  

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